| Energie, Raum & Umwelt | Wirtschaft | Mobilität | Mensch & Gesellschaft | Politik & Verwaltung |
Minergie-zertifizierte Gebäude
| Bauten und Anlagen | Aspekt: Nachhaltige Gebäude
Anteil der Gebäude mit Minergie, Minergie Eco, Minergie A, Minergie A Eco, Minergie P, Minergie P Eco-Labels an der Gesamtheit der Gebäude
Siedlungsabfälle und separat gesammelte Siedlungsabfälle
| Ressourcenschonung | Aspekt: Abfall
Der Indikator gibt Auskunft über die Menge der verbrannten Siedlungsabfälle sowie weiterer separat gesammelter Altstoffe pro Person. Er bildet einen Teil des Materialverbrauchs der Haushalte und eines Teils der Unternehmen ab. Die Vermeidung oder Verringerung der Abfälle trägt dazu bei, den Ressourcenverbrauch einzuschränken und die Umweltbelastung infolge ihrer Behandlung zu minimieren. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme der Produktion von Siedlungsabfällen angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateur, Siedlungsabfälle
Ökologisch wertvolle Flächen
| Ressourcenschonung | Aspekt: Biodiversität
Der Indikator gibt Auskunft über die Summe ökologisch wertvoller Flächen im Verhältnis zur Stadtfläche. Naturräume sind Lebensräume für Tiere und Pflanzen und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt sowie zur Vernetzung der Lebensräume bei. Zudem dienen sie als Erholungsraum der Menschen und leisten einen Beitrag zur Qualität der urbanen Flächen, beispielsweise durch ihre Kühlfunktion während Hitzeperioden.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme der ökologisch wertvollen Flächen angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Ökologisch wertvolle Flächen
Umsetzung Smart Grid Meters
| Ressourcenschonung | Aspekt: Digitalisierung
Der steigende Anteil an dezentraler Stromerzeugung und die Notwendigkeit, die gesamte Energieeffizienz in der Schweiz zu erhöhen, führen zu zahlreichen neuen Herausforderungen an die Stromnetze. Intelligente Netze – Smart Grids – tragen dazu bei, diesen Herausforderungen zu begegnen. Durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien entstehen integrierte Daten- und Elektrizitätsnetze mit neuartigen Funktionalitäten. So können intelligente Steuerungen beispielsweise die fluktuierende Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien sowie den Stromverbrauch ausbalancieren. Smart Grids gewährleisten einen sicheren, effizienten und zuverlässigen System- und Netzbetrieb und tragen dazu bei, den Netzausbaubedarf zu verringern. (Quelle: Intelligente Netze (Smart Grids) und intelligente Messsysteme (Smart Metering)
Grundlagen: Smart Grid Roadmap Schweiz. Wege in die Zukunft der Schweizer Elektrizitätsnetze
Stromversorgungsgesetz (StromVG), Stromversorgungverordnung (StromVV)
Anteil Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch differenziert nach Wärme / Strom
| Ressourcenschonung | Aspekt: Erneuerbare Energie
Der Ersatz der fossilen Energietträger auf erneuerbare Energien ist das Ziel der Energiestrategie 2050 der Bundes. Als Messgrösse für die Zielerreichung bieten sich zwei Indikatoren an: Anteil Erneuerbaren Energien am Gesamtentenergieverbrauch auf dem ganzen Gemeindegebiet jeweils für Wärme und für Strom.
Treibhausgasemissionen pro Einwohner
| Ressourcenschonung | Aspekt: Klima
Der Indikator gibt Auskunft über die Treibhausgasemissionen pro Person. Diese Emissionen entstehen hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe auf dem Gemeindegebiet. Sie verstärken den natürlichen Treibhauseffekt in der Atmosphäre und tragen somit zum Klimawandel bei. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme der Treibhausgasemissionen angestrebt.
Mehr dazu:
Cercle Indicateurs: Treibhausgassemissionen
Energiestadt: Treibhausgasemissionen pro Einwohner
Übermässig mit Lärm belastete Wohnbevölkerung
| Ressourcenschonung | Aspekt: Lärm
In der Schweiz sind rund eine Million Personen und damit jede siebte Person von lästigem und schädlichen Lärm betroffen. 90 Prozent von ihnen leben in Städten und Agglomerationen. Der Strassenverkehr ist der Hauptverursacher. In der Schweiz wird die Lärmbelastung gemäss der Lärmschutz-Verordnung (LSV) beurteilt. Als schädlich oder lästig gelten Belastungen über den Immissionsgrenzwerten (IGW). Andauernde Lärmbelastungen belasten die Gesundheit und verursachen hohe Gesundheitskosten.
Mehr dazu: Thema Lärm, BAFU
Langzeit-Luftbelastungsindex
| Ressourcenschonung | Aspekt: Luft
Der Indikator gibt Auskunft über die Konzentration der drei Hauptschadstoffe für die menschliche Gesundheit in der Luft: Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO₂) und bodennahes Ozon (O₃). Die Luftschadstoffe wirken sich auch negativ auf die Ökosysteme aus. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme des Langzeit-Belastungs-Index (LBI) angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Langzeit-Luftbelastungsindex
Trinkwasserverbrauch pro EW
| Ressourcenschonung | Aspekt: Wasser
Der Indikator gibt den täglichen Trinkwasserverbrauch pro Person in Litern an. Berücksichtigt werden dabei der Verbrauch der Haushalte, des Kleingewerbes und der Industrie sowie der Verbrauch für Handwerk, öffentliche Zwecke und Brunnen und schliesslich der Selbstverbrauch der Wasserversorgung und die Verluste. Eine Reduktion des Trinkwasserverbrauchs trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei.
Mehr dazu: EMT Indikator – Trinkwasserverbrauch pro EW
Zugang zu öffentlichen und kommerziellen Einrichtungen
| Stadtentwicklung | Aspekt: 15-Minuten Stadt
Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu mindestens sechs Arten von kommerziellen Einrichtungen, die Waren des täglichen Bedarfs im Umkreis von 500 m anbieten.
Mehr dazu: 15-Min-Stadt
Verkehrsberuhigung
| Stadtentwicklung | Aspekt: Aufenthaltsqualität
Der Indikator gibt Auskunft über die Länge der verkehrsberuhigten Zonen (Tempo-30-, Begegnungs- und Fussgängerzonen) im Verhältnis zur Gesamtlänge der Gemeindestrassen. Verkehrsberuhigte Zonen verbessern die Wohnqualität, da langsamer fahrende Fahrzeuge auch weniger Lärm verursachen. Ausserdem gelten solche Zonen als verkehrssicherer, was den Zugang zum öffentlichen Raum für alle, insbesondere für Kinder, erleichtert.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme der verkehrsberuhigten Zonen angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Verkehrsberuhigung
Klimastrategie
| Stadtentwicklung | Aspekt: Klima
Die Anpassung an den Klimawandel wird neben dem Klimaschutz in Zukunft an Wichtigkeit zunehmen. Zunehmende Hitzebelastung im Siedlungsraum, Wassermanagement in Trockenperioden oder die Häufung von Starkniederschlägen beschäftigen Städte und Gemeinden. Das Label Energiestadt möchte dem Thema Rechnung tragen und gibt den Energiestädten Hilfestellungen, das Thema Klimaanpassung vertieft zu bearbeiten. Abgebildet werden sollen Massnahmen zur Anpassung an die unausweichlichen Klimafolgen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auf lokaler Ebene sehr unterschiedlich. Massnahmen zur Minderung der negativen Auswirkungen auf kommunaler Ebene sind daher zentral und das vorausschauende Handeln für Städte und Gemeinden sehr wichtig.
Mehr dazu: Energiestadt
Urban Heat Island
| Stadtentwicklung | Aspekt: Klima
Maximaler Unterschied zwischen der Lufttemperatur in der Stadt und auf dem Land während der Sommermonate
Ärzteversorgung
| Gesundheit & Langzeitpflege | Aspekt: Versorgung
Zungang zu Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ist wesentlich für die Lebensqualität von Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Anzahl Ärtzinnen und Ärzte steht stellvertretend dafür.
Tagesstätten für Personen, welche Betreuung benötigen / Familienergänzende Kinderbetreuung
| Gesundheit & Langzeitpflege | Aspekt:
Der Indikator stammt ursprünglich aus dem Cercle Indicateurs als Indikator „Familienergänzende Kinderbetreuung“. Dort steht er für den Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Angebot an Betreuungsplätzen wirkt sich positiv auf die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern aus, da Eltern die Möglichkeit haben, mit einem hohen Beschäftigungsgrad zu arbeiten, und die Aufgabenverteilung zwischen Müttern und Vätern ausgewogener wird. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme der familienergänzenden Kinderbetreuung angestrebt. Im Zusammenhang mit Smart City Indikatoren wird eine Ausweitung des Indikators auf Tagesstätten auch auf andere Personengruppen (z.B. Demenzkranke) gewünscht. Damit würde der Indikator für das soziale Netzwerk einer Gemeinde / Stadt stehen.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Familienergänzende Kinderbetreuung
Alters- & Gesundheitsstrategien / Gesundheitsförderung
| Gesundheit & Langzeitpflege | Aspekt:
Hilfe und Betreuung im Alter werden auf allen politischen Ebenen breit diskutiert. Zum einen steigt der Problemdruck: Die Bevölkerungsszenarien des Bundesamts für Statistik BFS rechnen mit einer Verdoppelung des Anteils an Personen über 80 Jahren in der Schweiz von 5,4 auf 10,6 Prozent bis ins Jahr 2050[1]. Zudem wird ein zunehmender Anteil dieser Personen keine Angehörigen haben oder keine, die nahe genug wohnen, um Hilfe und Betreuung zu übernehmen. Zum anderen gibt es offene Fragen in Bezug auf den Zugang zu Hilfs- und Betreuungsleistungen sowie deren Finanzierung, die angesichts der prognostizierten Entwicklung immer stärker an Bedeutung gewinnen.
Auch auf der Ebene der Städte werden Lösungen gesucht, um betagte Menschen darin zu unterstützen, möglichst lange ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen und an der Gesellschaft teilhaben zu können. Damit die Städte gute Lösungen finden können, müssen jedoch auch die Rahmenbedingungen auf Bundes- und Kantonsebene stimmen. Das vorliegende Papier zeigt deshalb auf, wie gute Hilfe und Betreuung im Alter aus Sicht der Städte aussehen sollte und welche Handlungsfelder zentral sind, um diese in den Städten sicherstellen zu können.
Mehr dazu: Städteverband: Positionspapier: Hilfe und Betreuung im Alter – Für eine umfassende Alterspolitik
Analog dazu kann der Gesundheitsbereich aufbereitet werden. Mehr dazu bei Gesundheitsförderung Schweiz: Gesundheitsförderung in Gemeinden und Städten
Quartierentwicklung
| Inklusion | Aspekt: Inklusive Gesellschaft
Quartiere sind Orte des Zusammenlebens und des Austausches. Sozialer Zusammenhalt fördert die Resilienz der Menschen und die Integration.
Mehr dazu:
- Amt für Raumentwicklung: Handbuch Quartierentwicklung
- Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren: Soziokulturelle Angebote und ihre Bedeutung für Gemeinden im Wandel“ (2018)
Integrationsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund
| Inklusion | Aspekt:
Vermietung von kommunalen Bauten und Anlagen für Freizeit- und kulturelle Aktivitäten
| Kultur, Kreativität & Gemeinschaft | Aspekt: Infrastruktur
Eine niederschwellige Vermietung von kommunalen Bauten und Anlage für Freizeit- und kulturelle Aktivitäten dient der Stärkung von Gemeinschaften und sozialen Netzwerken.
Bildungsstand / keine nachobligatorische Ausbildung
| Lernen & Bildung | Aspekt:
Das Wissen und die Fertigkeiten der Erwerbsbevölkerung tragen zur Produktivität und Innovationsfähigkeit der Wirtschaft bei und fördern damit die längerfristige Verfügbarkeit von Arbeit und Einkommen. Andere Qualifikationen, die z. B. im Rahmen einer Berufsausbildung erworben werden, können ebenfalls zur Produktivität und Innovationsfähigkeit der Wirtschaft beitragen. Hingegen stellt eine fehlende nachobligatorische Ausbidlung ein Riskio für den Eintritt in die Sozialhilfe dar. Für das Kommunale Smart City Montioring wird eine umfassendere Betrachtung der Fertigkeiten der Erwerbsbevölkerung als die Konzentration auf die tertiäre Ausbildung (wie im Cercl Indicateurs) gewünscht. Deshalb wird vorgeschlagen, sich auf den Indikator „fehlende nachobligatorische Berufsbildung“ zu konzentrieren und einen möglichst tiefen Wert als anzustreben.
Digital Literacy fördern
| Lernen & Bildung | Aspekt: Digitalisierung
Mehr dazu:
Europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen
Digitale Kompetenz: Definition und Beispiele (2022)
Mitwirkung der Zivilbevölkerung / Beteiligungsplattformen
| Partizipation | Aspekt: Mitwirkung
Mitwirkungsverfahren schaffen in Ergänzung zu den gesetzlich geregelten Entscheidungsprozessen einen konkreten Mehrwert: Frühzeitige und transparente Erfassung der Probleme und Anliegen, gezielte und transparente Nutzung von Wahrnehmungen und Erkenntnissen aller Bevölkerungsgruppen, inkl. derjenigen, die von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen sind (Kinder, Jugendliche und MigrantInnen), innovative und plausible Lösungsansätze durch Austausch zwischen Fachpersonen (Verwaltung, ExpertInnen) und dem Wissensschatz der Quartierbevölkerung, Erhöhte Akzeptanz und Legitimität von Entscheidungen bei Interessen- oder Zielkonflikten, zukunftsgerichtete qualitativ hoch stehende Ergebnisse und Erkenntnisse (Quelle Broschüre Mitwirkung Basel)
Sozialhilfequote
| Sicherheit | Aspekt: Finanzielle Sicherheit
Der Indikator zeigt den Anteil der Sozialhilfebeziehenden in der Bevölkerung. Die Sozialhilfe bietet Bedürftigen finanzielle Hilfeleistungen und ist daher ein wichtiges Element der sozialen Unterstützung. Sie bewahrt die Menschen im Sinne eines Auffangnetzes vor Armut und Isolation, indem sie ihnen bei der Existenzsicherung hilft. Dieser Indikator wird hier anstelle der Armutsquote verwendet, für die auf Ebene der Städte und Kantone keine Daten vorliegen.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Sozialhilfequote
Einbruchdiebstähle
| Sicherheit | Aspekt: Sicherheit vor Gewalt und Verbrechen
Der Indikator zeigt die Anzahl der polizeilich registrierten Einbruchdiebstähle pro 1000 Personen. Er gibt Auskunft über die Sicherheit der Menschen im eigenen Wohnraum. Einbruchdiebstähle können sich zudem auf das Sicherheitsgefühl der betroffenen Personen auswirken. Die physische Sicherheit und das subjektive Sicherheitsempfinden sind zentrale gesellschaftliche Grundbedürfnisse. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme der Einbruchdiebstähle angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Einbruchdiebstähle
Angezeigte Straftaten betreffend Strafgesetzbuch
| Sicherheit | Aspekt: Sicherheit vor Gewalt und Verbrechen
Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist polizeilich registrierte Straftaten, beschuldigte und geschädigte Personen aus. Sie umfasst die von den Polizeibehörden registrierten strafbaren Handlungen gegen das Strafgesetzbuch (StGB), gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) und gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG). Des Weiteren gibt sie Auskunft über verschiedene thematische Bereiche wie zum Beispiel häusliche Gewalt und digitale Kriminalität. Die PKS besteht in ihrer heutigen Form seit 2009.
Mehr zur Aussagekraft und Interpretation der polizeilichen Kriminalstatistik hier.
Anteil Langsamverkehrspendel + Anteil öV-Pendler
| Intermodale Mobilität | Aspekt: Mobilitätsverhalten
Ein möglichst hoher Anteil der Langsamverkehr-Pendler und der öV-Pendler steht für eine nachhaltige Mobilität.
Aufgrund der CitySTatistics Daten kann der Modal Split auch differenzierter nach Verkehrsmittel ausgewiesen werden.
Verkehrsunfälle
| Sicherheit | Aspekt: ??
Der Indikator zeigt die Anzahl Verkehrsunfälle mit Todesfällen und Verletzten pro 1000 Personen. Verkehrssicherheit ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden aller Personen im öffentlichen Raum und für das Funktionieren der Mobilität. Verkehrsunfälle haben ausserdem negative Auswirkungen auf die Qualität von Wohn- und Lebensraum.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme der Verkehrsunfälle angestrebt.
Zufriedenheit mit dem öffentlichen Verkehr
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: ??
Intelligente Ampeln
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Digitalisierung
Eine flüssige Abwicklung des Verkehrs reduziert Emissionen und die Lärmbelastung. Zudem erhöht sie die Zufriedenheit aller Verkehrsteilnehmenden.
Anzahl Abfahrten mit ÖV pro 1000 Einwohner / öv-Güteklassen ARE
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Erschliessung
Gesamtanzahl der Abfahrten an allen Haltestellen an einem Werktag ausserhalb der Schulferien pro 1000 Einwohner in der Gemeinde.
Länge des Radwegnetzes
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Langsamverkehr
Prozentualer Anteil der Fahrradwege und -spuren an der Länge der Straßen (ohne Autobahnen)
Fussgängerinfrastruktur
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Langsamverkehr
Fußgängerzonen (auch als autofreie Zonen bekannt) sind Bereiche einer Stadt, die ausschließlich für Fußgänger reserviert sind. Der Großteil oder der gesamte Pkw– oder Lkw–Verkehr ist verboten (mit Ausnahme von Rettungsfahrzeugen oder gelegentlichen Lieferungen oder Taxis). Fußgängerzonen führen in der Regel zu einer Verbesserung der lokalen Umweltverschmutzung, des Lärms, der Lebensqualität und der Sicherheit für Fußgänger, auch wenn diese negativen Auswirkungen manchmal in benachbarte Gebiete verlagert werden.
Im Allgemeinen werden ein höherer Wert und ein Aufwärtstrend als nachhaltiger angesehen.
Anzahl registrierte Personenwagen PW pro 1’000 EW auf Gemeindegebiet
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: MIV
In der Gemeinde registrierte Personenwagen pro 1’000 Einwohner
Anteil Unternehmen mit Mobilitätsmanagement
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Qualitätssicherung
Anteil aller auf dem Gemeindegebiet angesiedelten Firmen, welche bei ihren Mitarbeitenden ein systematisches Monitoring des Mobilitätsverhaltens gemäss EnergieSchweiz durchführen
Anzahl NutzerInnen Carsharing pro 1000 Einwohner
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Sharing
Unter Shared Mobility versteht man die gemeinsame, geteilte Nutzung von Verkehrsmitteln wie Autos, Taxis, Velos, E-Bikes, Cargobikes, Scooter/E-Trottis etc. Diese werden dabei nicht mehr als individuelle sondern als gemeinschaftliche Besitzgüter verstanden, auf welche je nach Bedarf zugegriffen werden kann. So wird Mobilität zur Dienstleistung (Mobility as a Service, MaaS). Shared Mobility ermöglicht eine bedarfsgerechte, kostengünstige sowie ressourcenschonende und energieeffizente Fortbewegung. In der Schweiz stellen diverse Anbietende umfangreiche Shared Mobility Angebote bereit. Über Apps oder Buchungsplattformen der Anbietenden kann ein Fahrzeug schnell und einfach gebucht und verwendet werden. Durch die geschickte Kombination von verschiedenen Verkehrsmitteln entstehen Lösungen für die gesamte Mobilitätskette, wodurch eine digitalisierte und nachhaltige Mobilität entsteht.
Die Anzahl registrierter NutzerInnen von Carsharingangeboten pro 1000 Einwohner auf dem Gemeindegebiet.
E-Fahrzeuge
| Transportmittel & Infrastruktur | Aspekt: Transport
Anteil an Elektro-Fahrzeugen an allen zugelassenen Fahrzeugen
Projekte mit Bezug zu Open Source / Freesoftware / Umsetzung Grundsatz Public Money – Public Code
| Dienstleistungen, Daten & Internetsicherheit | Aspekt: Digitalisierung
Eine Initiative der Free Software Foundation Europe / breite Abstützung (https://publiccode.eu/de/):
«Wir brauchen rechtliche Grundlagen, die es erfordern, dass mit öffentlichen Geldern für öffentliche Verwaltungen entwickelte Software unter einer Freie-Software- und Open-Source Lizenz veröffentlicht wird.»
Freie Software steht für vier Freiheiten: Verwenden – Verstehen – Verbessern – Verbreiten
und stärkt die Innovation, Autonomie, Zusammenarbeit, Sicherheit und den Wettbewerb und verhindert den Lock-in Effekt
Beispiele:
OGP Toolbox: Sammlung von Freier Software-Tools
Stadt Bern: Veröffentlicht auf GIT-HUB
Mehr dazu: Broschüre Public Money – Public Code
Open Governemt Daten
| Dienstleistungen, Daten & Internetsicherheit | Aspekt:
opendata.swiss ist das zentrale Portal für offene, d.h. frei zugängliche Daten der Schweizer Behörden (Open Government Data, OGD). Das Portal opendata.swiss gewährleistet den Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen und sicheren zentralen Zugang zu den offenen Daten von Bund, Kantonen und Gemeinden.
opendata.swiss soll in erster Linie:
- einen Überblick über die aktuell publizierten offenen Daten der Schweiz geben und so den Austausch zwischen Datenanbietern und Datennutzenden vereinfachen;
- Bedingungen schaffen, die die Nutzung von öffentlichen Daten begünstigen;
- die Erstellung einer zentralen Dateninfrastruktur für die Schweiz unterstützen.
Der Indikator Open Government Daten gibt darüber Auskunft, wie aktiv eine Smart City zur Open Data beiträgt.
Privacy by Design and Default / Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen
| Dienstleistungen, Daten & Internetsicherheit | Aspekt: Digitalisierung
«Privacy by Design and Default» oder «Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen» sind keine neuen Begriffe. Im Rahmen der DSGVO erlangen sie jedoch neue Bedeutung und sind in Art. 25 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verankert. Auch im neuen Datenschutzgesetz der Schweiz (nDSG) sind explizit die Grundsätze des «Datenschutzes durch Technik» und «Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen» verankert. (Für Städte und Gemeinden sind jedoch die kantonale Gesetze relevant, ausser sie sind wirtschaftlich tätig. Dennoch ist der Grundsatz als «Good Practice» anwendbar.)
Bei der Verarbeitung von Personendaten müssen «schon bei der Planung» angemessene technische und organisatorische Massnahmen (TOM) getroffen werden, welche die Umsetzung von Datenschutzgrundsätzen (z.B. Datenminimierung) in diesen Systemen sicherstellen (Privacy-by-Design). Auch die Voreinstellungen, beispielsweise bei Apps oder Websites, sind so auszugestalten, dass die Bearbeitung der Personendaten auf das für den Verwendungszweck nötige Mindestmass beschränkt ist» (Privacy-by-Default). Übersetzt heisst Privacy by Design «Datenschutz durch Technikgestaltung» und greift den Grundgedanken auf, dass sich der Datenschutz am besten einhalten lässt, wenn er bereits bei Erarbeitung eines Datenverarbeitungsvorgangs technisch integriert ist. In anderen Worten: der Schutz personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO erfolgt durch das frühzeitige Ergreifen technischer und organisatorischer Massnahmen (TOMs) im Entwicklungsstadium. Privacy by Default heisst übersetzt «Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen» und bedeutet, dass die «Werkeinstellungen» datenschutzfreundlich auszugestalten sind. Nach dem Grundgedanken sollen insbesondere die Nutzer geschützt werden, die weniger technikaffin sind und z.B. dadurch nicht geneigt sind, die datenschutzrechtlichen Einstellungen ihren Wünschen entsprechend anzupassen. Dieser Gedanke kann beispielsweise im Cookie-Banner so umgesetzt werden, dass der User aktiv verschiedene Cookies auswählen kann, aber in der Grundeinstellung nur die «Notwendige» angekreuzt sind. Dies im Hinblick darauf, dass Nutzer grundsätzlich den Schutz ihrer Privatsphäre befürworten, aber nicht aktiv entsprechende Einstellungen vornehmen. (Quelle: datenschutzhilfe.ch)
Anteil des umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffungswesens
| Finanzen & Beschaffung | Aspekt: Solidarität
Anteil des umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffungswesens
Hilfsaktionen
| Finanzen & Beschaffung | Aspekt: Solidarität
Der Indikator zeigt den Anteil der Ausgaben für Hilfsaktionen in der Schweiz und im Ausland (Sofort- und Entwicklungshilfe) am Gesamtaufwand. Die Solidarität mit Not leidenden Personen in anderen Landesteilen oder im Ausland kann durch finanzielle Hilfeleistungen bekräftigt werden. Die Ausgaben eines Kantons oder einer Stadt für Hilfsaktionen zeugen von deren Engagement für mehr Solidarität in der Gesellschaft.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme der Hilfsaktionen angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Hilfsaktionen
Gemeindefinanzen HRM1: Konsolidierter laufender Aufwand nach Hauptfunktionen
| Finanzen & Beschaffung | Aspekt:
Monitoring and Evaluation
| Offenheit, Transparenz & Innovation | Aspekt: Steuerung
Wird die Entwicklung hin zu einer Smart City mit einem Monitoring überwacht und begleitet. Gibt eine Evaluation der Smart City Strategien?
Verankerung der Smart City in der Stadtverwaltung / Organisationale Ausgestaltung / Strategie
| Offenheit, Transparenz & Innovation | Aspekt: Strategien
Teil a) ist eine Strategie vorhanden?
Teil b) Wie ist die Umsetzung in der Stadtverwaltung und Politik verankert?
Anwendung des Verursacherprinzips
| ?? | Aspekt: ??
Gesamtkostendeckungsgrad aller kommunalen Betriebe aus den Bereichen Abfall und Abwasser. Summe der Erträge aller erfassten Betriebe (eventuell werden die einzelnen Erträge multipliziert mit der Beteiligungsquote der Stadt) geteilt durch die Summe der Aufwände (eventuell werden die Aufwände multipliziert mit der Beteiligungsquote der Stadt).
Innovative Branchen
| Innovation & Zusammenarbeit | Aspekt: Arbeit
Der Indikator zeigt den Anteil der Beschäftigten in innovativen Branchen am Total der Beschäftigten im sekundären und tertiären Sektor. Er verdeutlicht das Gewicht dieser Branchen und damit die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft. Die Innovationstätigkeiten können den Übergang zu einer Wirtschaft mit effizienterer Ressourcennutzung und niedrigerem Ressourcenverbrauch fördern.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme des Anteils der Beschäftigten in innovativen Branchen angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Innovative Branchen
Anteil der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) in innovativen Branchen am Total der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) in den Sektoren 2 und 3.
Coworking
| Innovation & Zusammenarbeit | Aspekt: Zusammenarbeit
Coworking-Plätze pro 1.000 EW
Anteil Unternehmen mit verbindlichen Effizienzprogrammen an Unternehmen total
| Nachhaltige Wirtschaft | Aspekt: Qualiätssicherung
Anteil aller auf dem Gemeindegebiet angesiedelten Firmen, welche ein systematisches Monitoring ihres Energieverbrauchs durchführen
Arbeitslosenquote
| Produktivität & Kaufkraft | Aspekt: Arbeit
Der Indikator zeigt die Arbeitslosenquote gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in der Erwerbsbevölkerung. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit trägt zur Existenzsicherung und finanziellen Unabhängigkeit bei und fördert die Eingliederung in die Gesellschaft.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Abnahme der Arbeitslosenquote angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Arbeitslosenquote
Branchen mit hoher Arbeitsproduktivität
| Produktivität & Kaufkraft | Aspekt: Arbeit
Der Indikator zeigt den Anteil der Beschäftigten in Branchen mit hoher Arbeitsproduktivität am Total der Beschäftigten. Eine hohe Arbeitsproduktivität trägt zum Erhalt und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bei, wobei Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen werden und die Attraktivität eines Standorts gesteigert wird.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird eine Zunahme des Anteils der Beschäftigten in Branchen mit hoher Arbeitsproduktivität angestrebt.
Mehr dazu: Cercle Indicateurs, Branchen mit hoher Arbeitsproduktivität
Gini Koeffizient / Einkommensverteilung
| Produktivität & Kaufkraft | Aspekt: Einkommen & Verteilung
Iür eine umfassende Wohlfahrtsmessung ist es wichtig, nicht nur das Niveau, sondern auch die Verteilung des Einkommens zu kennen. Diese zeigt an, wie sich wirtschaftliche Entwicklung und staatliche Massnahmen auf die verschiedenen Haushaltstypen auswirken und welche Unterschiede bei der materiellen Situation bestehen. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist ein wichtiges Ziel der Legislaturplanung. Sehr ungleiche Verteilungen erhöhen die Gefahr der Polarisierung.
Der Gini-Koeffizient ist ein Ungleichheitsmass, das die gesamte Einkommensverteilung in der Bevölkerung berücksichtigt. Es zeigt das Ausmass der Ungleichheit auf einer Skala von 0 (vollkommene Gleichheit: alle haben gleich viel Einkommen) bis 1 (maximale Ungleichheit: eine Person verfügt über das gesamte Einkommen). Je tiefer der Wert, desto gleichmässiger ist die Verteilung. (Quelle: BFS, Einkommensverteilung)
Erwerbsquote
| Produktivität & Kaufkraft | Aspekt: Profil
Aktive Wirtschaftsverbände und Austausch mit Gemeinde / Kollaborationspartner
| | Aspekt:
Vernetzung und Zusammenarbeit ist ein wesentliches Prinzip einer Smart City. Der Smart City Survey der zhaw behandelt dieses Thema unter dem Stichwort Kollaboration.
Reallabore ja/nein?
| | Aspekt:
Reallabore stehen für die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und Gesellschaft.
